Arten von funktionellen Gruppen
Moleküle bestehen aus Atomen die sich manchmal zu einer bestimmten Gruppe von Atomen verbinden. Diese werden als funktionale Gruppen bezeichnet da sie für präzise Aufgaben in Ihrem Körper verantwortlich sind. Funktionelle Gruppen definieren auch einzigartige Eigenschaften eines Moleküls. Cholesterin hat zwei Arten von funktionellen Gruppen. Die erste Gruppe die als funktionelle Kohlenwasserstoffgruppe bezeichnet wird besteht aus Wasserstoff- und Kohlenstoffatomen. Im Cholesterin verbinden sich die Kohlenwasserstoffe zu zwei unterschiedlichen Formen - Ringen und Ketten. Die zweite Gruppe Hydroxylgruppe genannt enthält jeweils ein Atom Wasserstoff und Sauerstoff. Gruppenmerkmale
Vier Kohlenwasserstoffringe bilden die Mitte des Moleküls. Diese funktionelle Gruppe ist die gleiche die man in Steroidhormonen findet die aus Cholesterin synthetisiert werden. Eine Kette von Kohlenwasserstoffen erstreckt sich von einer Seite des Kerns und erzeugt einen Kohlenwasserstoffschwanz. Eine Hydroxylgruppe ist mit der gegenüberliegenden Seite des Kerns verbunden. Es gibt einen wichtigen Unterschied zwischen den Gruppen: Hydroxylgruppen sind wasserlöslich während Kohlenwasserstoffe nicht wasserlöslich sind. Ein Molekül mit löslichen und unlöslichen Bereichen wird als amphipathisch bezeichnet. Diese amphipathische Eigenschaft ist für Cholesterin von entscheidender Bedeutung um einige wichtige Aufgaben zu erfüllen.
Cholesterin in Zellmembranen
Jede Zelle in Ihrem Körper ist von einer Membran umgeben die aus Proteinen Phospholipiden und Cholesterin besteht. Phospholipide bilden den größten Teil der Membranstruktur. Sie sind amphipatisch und haben die Form eines Streichholzes wobei unlösliche Fettsäuren den Stift und eine lösliche Phosphat-funktionelle Gruppe an der Spitze bilden. Die Hydroxylgruppe von Cholesterin kann sich an den Phosphatkopf binden während sich die Kohlenwasserstoffe an die Fettsäuren des Phospholipids binden. Cholesterin versteift die Phospholipide die flüssig sind und sich ständig bewegen. Es reguliert auch was durch die Membran gelangen kann indem es weniger durchlässig wird und Proteine an der Membran verankert.
Verdauungsunterstützung
Nachdem Kohlenhydrate und Proteine verdaut wurden gelangen sie direkt in Ihre Blutbahn weil sie Wasser sind -löslich. Da Nahrungsfette einschließlich der Vitamine A E D und K unlöslich sind folgen sie einem anderen Verdauungsprozess der vom Vorhandensein von Gallensäuren abhängt. Ihr Körper verwendet Cholesterin um Galle zu produzieren. Erneut ist die amphipathische Natur des Cholesterins unerlässlich berichtet die Colorado State University. Erstens erzeugt es eine reinigungsmittelähnliche Wirkung die Fette in winzige Tröpfchen zerlegt. Dann klumpt die fettlösliche funktionelle Gruppe der Galle um das kleine Tröpfchen und hinterlässt die wasserlösliche Gruppe auf der Außenseite die das Fett umgibt. Diese Struktur die als Mizelle bezeichnet wird ermöglicht es dem Fetttröpfchen in die Auskleidung des Dünndarms einzudringen wo es in Ihren Blutkreislauf aufgenommen werden kann
www.alskrankheit.net © Gesundheitswissenschaften