Unter knöcherner Metastasierung versteht man die Ausbreitung von Krebs von seinem Primärherd auf die Knochen. Dies geschieht, wenn sich Krebszellen vom Primärtumor lösen, in den Blutkreislauf oder das Lymphsystem gelangen und zu den Knochen wandern. Die Knochen sind aufgrund ihrer reichhaltigen Blutversorgung und des Vorhandenseins von Knochenmark häufige Metastasierungsorte. Eine metastasierte Knochenerkrankung kann die Lebensqualität eines Patienten erheblich beeinträchtigen und zu Komplikationen wie Schmerzen, Frakturen, Kompression des Rückenmarks und Hyperkalzämie führen. Zur Behandlung knöcherner Metastasen und zur Linderung der damit verbundenen Symptome stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, darunter Strahlentherapie, Chemotherapie, gezielte Therapie und Operation.