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Welche Vor- und Nachteile hat der MRT-Einsatz in der Strahlentherapie?

Vorteile:

1. Hervorragende Weichteilvisualisierung:Die MRT bietet einen hervorragenden Weichteilkontrast und ist daher ideal für die Abgrenzung von Tumoren und kritischen Strukturen bei der Strahlentherapieplanung.

2. Präzise Definition des Zielvolumens:Die MRT ermöglicht eine genaue Abgrenzung des Zielvolumens und stellt so sicher, dass die Strahlendosis präzise an den Tumor abgegeben wird und gleichzeitig die Schädigung von gesundem Gewebe minimiert wird.

3. Funktionelle und molekulare Bildgebung:Fortschrittliche MRT-Techniken wie diffusionsgewichtete Bildgebung (DWI) und Magnetresonanzspektroskopie (MRS) können funktionelle und molekulare Informationen über Tumore liefern. Diese Informationen können bei der Behandlungsplanung hilfreich sein, indem sie die Aggressivität des Tumors und das Ansprechen auf die Therapie ermitteln.

4. Bildführung in Echtzeit:MRT-gesteuerte Strahlentherapiesysteme ermöglichen eine Echtzeitvisualisierung des Ziels und der umgebenden Anatomie während der Behandlung. Dies ermöglicht eine präzise Strahlplatzierung und -justierung und verringert das Fehlerrisiko.

5. Adaptive Strahlentherapie:Die MRT kann für die adaptive Strahlentherapie eingesetzt werden, bei der Behandlungspläne basierend auf Veränderungen der Tumorgröße oder -form während der Therapie angepasst werden. Dies gewährleistet eine optimale Dosisabgabe während der gesamten Behandlungsdauer.

Nachteile:

1. Kosten und Zugänglichkeit:Die MRT ist im Allgemeinen teurer als andere bildgebende Verfahren in der Strahlentherapie, wie etwa CT-Scans. Darüber hinaus kann die Verfügbarkeit von MRT-Scannern in bestimmten Umgebungen eingeschränkt sein.

2. Längere Bildgebungszeit:Die Aufnahme von MRT-Scans dauert in der Regel länger als bei anderen bildgebenden Verfahren. Dies kann ein Problem für Patienten sein, die während des Eingriffs möglicherweise Unbehagen oder Angst verspüren.

3. Anfälligkeitsartefakte:Metallische Implantate oder Geräte im Körper können Artefakte in MRT-Bildern verursachen und möglicherweise die Genauigkeit der Behandlungsplanung beeinträchtigen.

4. Bedenken hinsichtlich der Patientensicherheit:Bei der MRT werden starke Magnetfelder und Hochfrequenzwellen verwendet, was bei Patienten mit bestimmten Erkrankungen, wie Herzschrittmachern oder Metallimplantaten, zu Sicherheitsbedenken führen kann.

5. Bewegungsartefakte:Patientenbewegungen während MRT-Scans können zu Bewegungsartefakten führen, die die Bildqualität und -genauigkeit beeinträchtigen können.

6. Klaustrophobie:Aufgrund der geschlossenen Bauweise des MRT-Scanners kann es bei einigen Patienten zu Klaustrophobie kommen.

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