Wesentliche Aspekte der Debitorenbuchhaltung im Gesundheitswesen:
Patientenabrechnung:Nachdem ein Patient medizinische Leistungen erhalten hat, erstellt der Gesundheitsdienstleister eine Rechnung oder Abrechnung, in der die Kosten für die erbrachten Leistungen aufgeführt sind. Diese Rechnung wird dann an den Patienten oder seinen Bürgen (einen Dritten, der sich bereit erklärt, für die medizinischen Kosten des Patienten aufzukommen) gesendet.
Versicherungsansprüche:Viele Patienten verfügen über eine Krankenversicherung, die einen Teil oder alle ihrer medizinischen Kosten übernimmt. In diesen Fällen stellt der Gesundheitsdienstleister bei den Versicherungsgesellschaften Ansprüche auf Erstattung der erbrachten Leistungen ein. Die Versicherungsgesellschaft prüft die Ansprüche und legt den zu zahlenden Betrag fest, der direkt an den Gesundheitsdienstleister gezahlt wird.
Zuzahlungen und Selbstbehalte:Einige Versicherungspläne verlangen von Patienten, dass sie für ihre medizinischen Leistungen eine Zuzahlung oder einen Selbstbehalt zahlen. Diese Beträge werden vom Patienten direkt an den Gesundheitsdienstleister gezahlt. Bei den Zuzahlungen handelt es sich in der Regel um einen festen Betrag, bei den Selbstbehalten handelt es sich um einen bestimmten Betrag, der vor Beginn des Versicherungsschutzes erfüllt werden muss.
Nachverfolgung und Inkasso:Gesundheitsdienstleister verfügen über Systeme zur Nachverfolgung unbezahlter Patientenguthaben und Versicherungsansprüche. Dies kann das Versenden von Kontoauszügen oder die Kontaktaufnahme mit Patienten und Versicherungsunternehmen umfassen, um ausstehende Zahlungen zu begleichen.
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