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Was sind die Wechseljahre bei Männern?

Der Begriff „männliche Menopause“ ist keine medizinisch anerkannte Erkrankung und entspricht nicht dem Konzept der Menopause bei Frauen. Unter Menopause versteht man das natürliche Ausbleiben der Menstruation und das Ende der reproduktiven Jahre einer Frau, typischerweise im Alter zwischen 45 und 55 Jahren.

Männer erleben jedoch kein eindeutiges biologisches Ereignis, das mit der Menopause vergleichbar ist. Während der Körper von Männern mit zunehmendem Alter gewisse Veränderungen erfährt, wie z. B. einen allmählichen Rückgang des Testosteronspiegels, wird dieser Prozess als Andropause bezeichnet und beinhaltet keine vollständige Einstellung der Fortpflanzungsfunktion.

Bei Männern ist der Rückgang des Testosteronspiegels ein allmählicher und individueller Prozess, der etwa im Alter von 30 Jahren beginnt. Dieser Rückgang kann zu verschiedenen altersbedingten Veränderungen oder Symptomen führen, darunter verminderte Muskelmasse, verminderte Knochendichte, erhöhter Körperfettanteil, verringerter Sexualtrieb Verlangen und erektile Dysfunktion.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Andropause nicht bei allen Männern auftritt und dass die Symptome und der Schweregrad sehr unterschiedlich sein können. Im Gegensatz zur weiblichen Menopause, die mit einer deutlichen hormonellen Umstellung und dem Ende der Menstruationsperiode einhergeht, sinken die männlichen Hormonspiegel im Laufe des Lebens langsamer, und nicht bei allen Männern treten erhebliche Symptome auf.

Daher ist der Begriff „männliche Wechseljahre“ keine genaue Darstellung des normalen Alterungsprozesses bei Männern und sollte nicht als medizinischer Begriff oder Konzept verwendet werden.

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