Das Guillain-Barré-Syndrom kann Menschen jeden Alters betreffen, am häufigsten tritt es jedoch bei Erwachsenen im Alter zwischen 20 und 40 Jahren auf. Die genaue Ursache des Syndroms ist unbekannt, einige Fälle wurden jedoch mit Infektionen wie der Grippe oder dem Zytomegalievirus in Verbindung gebracht.
Das Guillain-Barré-Syndrom beginnt typischerweise mit einer Schwäche in den Beinen, die sich schnell auf die Arme und den Oberkörper ausbreitet. In schweren Fällen kann es zu einer Lähmung der Atemmuskulatur kommen, die das Atmen erschwert oder unmöglich macht.
Die Behandlung des Guillain-Barré-Syndroms umfasst typischerweise entzündungshemmende Medikamente und unterstützende Maßnahmen wie mechanische Beatmung. Die meisten Menschen mit dem Syndrom erholen sich vollständig, bei einigen kann es jedoch zu einer Restschwäche oder anderen Langzeitkomplikationen kommen.
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