1. Verminderte Tränenproduktion:
- Alter:Die Tränenproduktion nimmt mit zunehmendem Alter natürlich ab.
- Medizinische Erkrankungen:Bestimmte Erkrankungen wie das Sjögren-Syndrom und rheumatoide Arthritis können die Tränenproduktion beeinträchtigen.
- Medikamente:Einige Medikamente wie Antihistaminika und abschwellende Mittel können die Tränenproduktion reduzieren.
2. Erhöhte Tränenverdunstung:
- Umweltfaktoren:Trockene Luft, Wind oder übermäßige Zeit vor dem Bildschirm können dazu führen, dass Tränen schneller verdunsten.
- Augenlidprobleme:Erkrankungen wie Blepharitis (Entzündung des Augenlids) oder Ektropium (Auswärtsdrehen des Augenlids) können die Tränenretention beeinträchtigen.
3. Hormonelle Veränderungen:
- Schwangerschaft und Wechseljahre können zu hormonellen Veränderungen führen, die sich auf die Tränenproduktion auswirken.
4. Verwendung von Kontaktlinsen:
- Das Tragen von Kontaktlinsen kann den Tränenfilm stören und zu Trockenheit führen.
5. Grunderkrankungen:
- Diabetes, Schilddrüsenprobleme, Vitamin-A-Mangel und bestimmte Autoimmunerkrankungen können zu trockenen Augen führen.
6. Medikamente:
- Einige Medikamente wie Antidepressiva, Diuretika und Chemotherapeutika können als Nebenwirkung Trockenheit verursachen.
7. Chirurgische Eingriffe:
- LASIK-Augenoperationen und andere Hornhauteingriffe können die Tränenproduktion vorübergehend reduzieren.
8. Entzündliche Erkrankungen:
- Blepharitis, Konjunktivitis und andere entzündliche Augenerkrankungen können zu Trockenheit führen.
9. Meibom-Drüsen-Dysfunktion (MGD):
- Eine Blockade oder Funktionsstörung der Meibomdrüsen, die Öle produzieren, die zum Tränenfilm beitragen, kann zu trockenen Augen führen.
10. Computer-Vision-Syndrom:
- Die intensive Nutzung von Computern und digitalen Geräten ohne ausreichende Pausen kann zu Überanstrengung und Trockenheit der Augen führen.
Für die richtige Diagnose und Behandlung der Symptome des trockenen Auges ist es wichtig, einen Augenarzt zu konsultieren, da chronische Trockenheit die Hornhaut schädigen und das Sehvermögen beeinträchtigen kann. Die zugrunde liegende Ursache sollte identifiziert werden, um den geeigneten Behandlungsansatz zu bestimmen.
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