In einer Studie fanden Forscher heraus, dass Kinder und Jugendliche mit ADHS, die Risperdal einnahmen, häufiger zu aggressivem Verhalten neigten als diejenigen, die das Medikament nicht einnahmen. Allerdings ergab die Studie auch, dass das Aggressionsrisiko relativ gering war:Nur etwa 5 % der Kinder und Jugendlichen erlebten eine Zunahme der Aggression.
In einer anderen Studie wurde festgestellt, dass Risperdal das Aggressionsrisiko bei Kindern und Jugendlichen erhöhen kann, die in der Vergangenheit aggressiv waren oder andere Medikamente einnehmen, die die Aggression verstärken können, beispielsweise Stimulanzien.
Es ist wichtig zu beachten, dass diese Studien klein sind und keinen endgültigen Beweis dafür liefern, dass Risperdal Aggressionen verursacht. Weitere Untersuchungen sind erforderlich, um das genaue mit Risperdal verbundene Aggressionsrisiko zu bestimmen.
Wenn Sie Bedenken hinsichtlich der Möglichkeit einer Aggression durch Risperdal haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Sie können Ihnen dabei helfen, die Risiken und Vorteile der Medikamente abzuwägen und die beste Entscheidung für Ihr Kind zu treffen.
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